Was können wir für unsere Füße tun?

Unsere Füße leisten Schwerstarbeit, sie tragen uns durch unser Leben. Wir nehmen sie erst dann wahr, wenn sie schmerzend um Hilfe schreien.

Sie sind in ihrer feinen und hoch komplizierten Bauweise einzigartig und bedürfen keiner Nachbesserung. Konstruktionsmäßig kommt ihnen nichts gleich.

Von Anbeginn unseres Steh- und Laufvermögens an stärkt sich das gesamte Fußgebilde, damit wir es ständig zur Verfügung haben.

Sommerliches Barfuß–Gehen ist heute meistens nicht mehr überall möglich, es kann aber durch Stehen oder Gehen auf Kieselsteinen ersetzt werden.
Auf diese Weise läßt sich der Grad der Empfindlichkeit unserer Füße feststellen.

Tägliche und regelmäßige Übungen dieser Art entsprechen einer Fußreflexzonen-Massage, es ist eine Gesundheitsvorsorge bester Qualität und gewährleistet überdies die Gesunderhaltung unseres gesamten Körpers.

Auf das "Betreten" kommt es an, bewußt und mit Gefühl, so daß jeder wieder seine Füße spürt.




   

Wichtig ist, daß der Fuß am Teller außenseitig ist, nun läßt man die Zehen locker, beugt das Knie und bringt das Sprunggelenk in entspannte Lage.

Jeden Fuß eine Minute und dann mit beiden Füßen.

Das ist die wichtigste tägliche Übung, anfänglich 3 x 1 Minute. Jeder kann diese Übung machen so oft machen, wie er will, aber pro Übung nur 1 Minute lang!
Mit der Zeit spüren Sie dann, wie Ihre Füße unempfindlicher werden.

Diese Übung jeden Tag angewandt, lockert die Fußmuskulatur und in Folge auch die Tiefenmuskulatur des gesamten Körpers.

Sitzend können die Füße solange es jedem angenehm ist, draufgestellt sein.

Man kann auf dem Massageteller auch sitzen, damit werden Nacken, Schulter, Arme und Hände entspannt.


Beim Metzger oder im Supermarkt ganz gewöhnliches Schweinefett kaufen.


  


Ein Blatt Haushalts-(Küchen-)rolle in der Mitte falten und das Fett messerrückendick auftragen, es paßt genau über den Fußwurzelbereich (Rist) und Knöchel, ziehen Sie ein Plastiksackerl über (damit Ihr Bett nicht fettig wird) und fixieren es mit einem Socken.
  




Wenn morgens kein Fett mehr da ist, wiederholen Sie das Auflegen solange, bis Fett übrig bleibt. Dann brauchen es Ihre Füße im Moment nicht mehr, Sie können es zu einem späteren Zeitpunkt wieder probieren.

Das Schweinefett hat die Eigenschaft, die Nerven zu beruhigen und Sehnen und Gelenke zu entspannen. Sie werden es selbst merken.




Auf den Besenstiel zu steigen empfiehlt sich nur, wenn Kieselsteine oder Massageteller getreten und Schweinefett aufgelegt wurde.
Einen Besenstiel auf den Boden legen, gerade stehen auch mit den Füßen. Einen Fuß am Boden den anderen auf den Stiel und zwar – Ferse am Boden Zehen niederlegen vor allem locker lassen – langsam das Knie beugen, so daß es nicht schmerzt.





Münzen oder Steine an den wichtigsten Stellen am Fuß fixieren. Man kann auch aus Alufolie Knudel formen und diese auflegen.

Die wichtigsten Stellen am Fuß sehen sie auf der Abbildung unten.
Diese Sehnen-Ansätze sind meist hart wie Knochen und verursachen viele Blockaden, welche wir durch diese Hilfsmittel wieder lockern können.





Im Bett kann von den Füßen aufwärts jede beliebige Stelle am Körper erreicht und unterlegt werden.

Den Massageteller oder eine Handtuchrolle beim Liegen mitten unter die Wade gelegt, entspannt die Tiefenmuskulatur und entlädt den Blasenmeridian, der an dieser Stelle einen wichtigen Punkt gegen verspannte Rückenmuskeln hat.

Ein zusammengerolltes Handtuch der Länge nach unter die Kreuzbein- Steißbein-Region gelegt, wirkt besonders entspannend für den Beckenbereich und die Wirbelsäule.

Zwei zusammengerollte Handtücher der Länge nach eines unter die Kreuzbein-Steißbein-Region und eines zwischen den Schulterblätter legen. Wichtig ist das Erstere so kann sich die Tiefenmuskulatur sehr gut und rasch entspannen. Sie können solange, es Ihnen angenehm ist draufliegen aber auch hier gilt die regelmäßige, eine Minute lange Übung.

Die Lockerung des Beckenbereiches ist nach den Füßen die nächste wichtige Aufgabe.

Am besten das erste Glas gleich nach dem Aufstehen und jede Stunde ein weiteres bis der Körper sich wieder mit Durst meldet. Ein trockener Mund signalisiert schon einen hohen Wassermangel, es wäre angezeigt schluckweise Wasser zu trinken.


 

  


Die Zehenspreizer haben den Sinn, die aufgestaute Energie zu entladen.

Die Zehen, das Sehnen- und Muskelgefüge am Fuß entspannt sich, was sich wiederum auf den gesamten Körper auswirkt.

Am besten stecken Sie die Zehenspreizer, bevor Sie schlafen gehen, zwischen die Zehen. Anfangs kann es möglich sein, das Sie es nicht lange aushalten.

Nehmen sie sie heraus und wiederholen Sie das jeden Abend, solange, bis Sie eines Morgens damit aufwachen.

 
Buchempfehlung: Geschichten die die Füsse erzählen
von Eunice Ingham
 jetzt wieder im Handel,neu Übersetzung
ISBN 978-3-89650-311-4
Eselsweisheit
von Mirsakarim Norbekov
ISBN 978-3-442-21776-2 WG2472